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Deutsche Gesellschaft für PsychologieSwiss Association of Sport Psychology (SASP)Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs)International Society of Sport Psychology

19.04.2017

Kandidaturen für das asp Präsidium

von: Barbara Halberschmidt, in Kategorie: Verbände

Bernd Strauß würde sich freuen, wenn die Mitglieder ihm und dem bisherigen Präsidiumsteam (Claudia Voelcker-Rehage, Babett Lobinger, Nadja Schott, Harald Seelig, Gorden Sudeck) das Vertrauen für eine weitere 2-jährige Amtszeit geben. Bernd Strauß hat (in enger Abstimmung mit Babett Lobinger) darüber hinaus zur Verstärkung dieses Teams Oliver Stoll angefragt, ob er sich eine Kandidatur als weiterer Vizepräsident Leistungssport (zusammen mit Babett Lobinger in diesem Sektor) vorstellen könnte. Hintergrund dieser Anfrage (siehe auch die Möglichkeit nach §8(1)) ist neben der persönlichen Wertschätzung für Oliver Stoll, dass insbesondere der Bereich Leistungssport in den letzten Jahren erheblichst gewachsen ist und eine doppelte kooperative Besetzung dieses Ressorts zielführend und zweckmäßig ist.  Die Ausrichtung aller Ressorts selbst sind nicht in der Satzung fixiert, sondern werden im gewählten Präsidium bestimmt.


Präsident
Prof. Dr. Bernd Strauß
Universität Münster
Institut für Sportwissenschaft, Arbeitsbereich Sportpsychologie
Horstmarer Landweg 62b
48149 Münster
Tel.: + 49 251 83 32316


Vizepräsidentin für Finanzen (Geschäftsführerin)
Prof. Dr. Claudia Voelcker-Rehage
Technische Universität Chemnitz
Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften
Institut für Angewandte Bewegungswissenschaften
Professur Sportpsychologie
Thüringer Weg 11
09107 Chemnitz
Tel.: +49 371 531 31196


Vizepräsident Gesundheitssport
Prof. Dr. Gorden Sudeck
Institut für Sportwissenschaft
Geschwister-Scholl-Platz
72074 Tübingen
Tel.: +49 7071 29 76039


Vizepräsidentin Forschung & Internationales
Prof. Dr. Nadja Schott
Institut für Sport und Bewegungswissenschaft
Allmandring 28
70569 Stuttgart
Tel.: +49 711 685 63042

Vizepräsident Nachwuchs
Dr. Harald Seelig
Department für Sport, Bewegung und Gesundheit (DSBG)
Birsstrasse 320 B
CH-4052 Basel
Tel.: +41 61 377 8786


VizepräsidentInnen Leistungssport
Dr. Babett Lobinger
Deutsche Sporthochschule Köln
Psychologisches Institut
Am Sportpark Müngersdorf 6
50933 Köln
Tel.: +49 221 4982 5700

Prof. Dr. Oliver Stoll
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Sportwissenschaft
Sportpsychologie & Sportpädagogik & Sportsoziologie
von-Seckendorff-Platz 2
06120 Halle (Saale)
Tel.: +49 345 5524440


Weitere Informationen zu den Kandidaturen

CV Prof. Dr. Bernd Strauß
Prof. Dr. Bernd Strauß, geb. 1959, 1980-1987 Studium der Psychologie in Kiel, 1992 Promotion zum Dr. phil. an der CAU Kiel mit einer Arbeit zum komplexen Problemlösen in dynamischen Systemen (Betreuer Prof. Dr. Dieter Frey und Prof. Dr. Jürgen Rost). 1998 venia legendi für Psychologie an der CAU Kiel für eine Arbeit über den Einfluss von Sportzuschauern auf sportliche Leistungen. 1987-1998 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent (C1) in der Abteilung Sportpädagogik (Prof. Dr. Herbert Haag) im Institut für Sport und Sportwissenschaft der CAU Kiel, seit 1998 Professor für Sportpsychologie an der Universität Münster. Verantwortliche Erstbetreuung von bislang von vier abgeschlossenen Habilitationen und 14 abgeschlossenen Promotionen.
Zahlreiche Publikationen (u.a. mehr als 20 Bücher, und über 75 nationale und internationale peer-reviewed Zeitschriftenbeiträge) zu den Themenschwerpunkten soziale Prozesse im Sport, Expertise, Forschungsmethoden. Förderung der Forschung durch zahlreiche Drittmittelgeber, u.a. DFG und BISp. Seit 2012 (bis 2021) Mitantragsteller des DFG-Graduiertenkollegs „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ (zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus der Kommunikationswissenschaft, Wirtschaftsinformatik, BWL, Psychologie).
Zahlreiche Funktionen und Ämter innerhalb und außerhalb der Universität Münster, u.a. 2001-2006 und 2008-2010 Dekan des Fachbereichs Psychologie und Sportwissenschaft, von 2010-2016 Prodekan, von 2012-2017 Vorsitzender der Rektoratskommission für strategische Planung und Qualitätsentwicklung an der WWU Münster, 2003-2009 Präsident der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs), seit 2014 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp), 2001-2004 Geschäftsführer Herausgeber der Zeitschrift für Sportpsychologie (Hogrefe), seit 2011 Geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift „Psychology of Sport and Exercise“ (Elsevier, zusammen mit Nikos Ntoumanis, Curtin University, Perth, AUS). 1999-2003 2. Vorsitzender der asp, seit 2013 Präsident der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp).


CV Prof. Dr. Claudia Voelcker-Rehage
Prof. Dr. Claudia Voelcker-Rehage ist Professorin für Sportpsychologie (mit Schwerpunkt Prävention und Rehabilitation) an der Technischen Universität Chemnitz. Sie studierte Sportwissenschaft, Biologie und Physik an der Universität Bielefeld, war von 1998 bis 2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Bewegung und Motorik der Abteilung Sportwissenschaft der Universität Bielefeld und promovierte 2002 an der Universität Bielefeld zum motorischen Lernen über die Lebensspanne. 2003/2004 war sie Postdoctoral Fellow an der School of Applied Physiology, Georgia Institute of Technology (Atlanta, GA, USA) und 2004 bis 2010 war sie Postdoctoral Fellow und Dozentin am Jacobs Center on Lifelong Learning der Jacobs University. Von 2010 bis 2015 war Prof. Dr. Claudia Voelcker–Rehage Professorin für Human Performance am Jacobs Center on Lifelong Learning and Institutional Development an der Jacobs Universität in Bremen.
Claudia Voelcker-Rehage ist Vizepräsidentin Finanzen und Geschäftsführerin der asp und geschäftsführende Herausgeberin (Deputy) des German Journal of Exercise and Sport Research (GJESR). Außerdem ist sie Review Editor bei Frontiers in Movement Science und im Editorial Board vom European Review of Aging and Physical Activity, Journal of Aging and Physical Activity und OBM Geriatrics.  
Ihre Hauptforschungsinteressen sind die motorische Entwicklung, das motorische Lernen und die Bewegungskontrolle über die Lebensspanne, die Verbindung zwischen motorischer und kognitiver Leistung und die Bedeutung der Motorik für die lebenslange Entwicklung. Insbesondere gilt ihr Interesse der Rolle körperlicher Aktivität für die kognitive Entwicklung.


CV Prof. Dr. Gorden Sudeck
Prof. Dr. Gorden Sudeck ist seit 2011 am Institut für Sportwissenschaft der Eberhard-Karls-Universität Tübingen tätig und leitet den Arbeitsbereich Bildungs- und Gesundheitsforschung im Sport. Seine akademische Ausbildung gründet auf einem Diplomstudiengang in Sportwissenschaft (Schwerpunkt Prävention und Rehabilitation) sowie einem gesundheitswissenschaftlichen Master of Public Health, die er beide an der Universität Bielefeld absolvierte. Ebenfalls in Bielefeld promovierte er 2006 mit einer Arbeit zur Motivation und Volition in der Sport- und Bewegungstherapie. Für seine sportpsychologischen Arbeiten im Diplom bzw. in der Promotion erhielt er den asp-Studienpreis 2002 sowie den Karl-Feige-Preis der asp im Jahr 2007. Nach einer fünfjährigen Postdoc-Phase als Assistent bzw. Assistenzprofessor für Sport und Gesundheit am Institut für Sportwissenschaft der Universität Bern bekam er 2011 den Ruf auf eine Professur für Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt Gesundheitsbildung in Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen körperliche Aktivität und Wohlbefinden, maßgeschneiderte Interventionen zur Sport- und Bewegungsförderung, Bewegungstherapie und Gesundheitsbildung in der Rehabilitation sowie der Verbindung von Schule, Gesundheit und Wohlbefinden.


CV Prof. Dr. Nadja Schott
Nach meinem Studium der Sportwissenschaft an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität (mit den Nebenfächern Sportmedizin und Rechtswissenschaft) promovierte ich zunächst in Frankfurt, dann in Karlsruhe bei Klaus Bös mit einer empirischen Arbeit zur Prognostizierbarkeit der motorischen Leistungsfähigkeit bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Danach wechselte ich zu Jörn Munzert nach Gießen. In dieser Zeit widmete ich mich vor allem den Themen Bewegungsvorstellung als zusätzliches Tool in der Rehabilitation älterer Menschen (z. B. nach Schlaganfall oder auch Hüftgelenksersetzung), Zusammenhang von Fitness und Kognition über die Lebensspanne sowie der motorischen Ungeschicklichkeit bei Kindern. Zwischen 2005 und 2007 erhielt ich ein Post-Doctoral Research Scholarship sowie ein Senior Fellowship im Cognitive Neuroscience Department (Productive Aging Laboratory) an der University of Illinois. Hier ging ich der Fragestellung nach, ob sich auch neuronale Korrelate für die Bewegungsvorstellung im Alter finden lassen. Im Oktober 2007 wechselte ich als Associate Professor für Sportpsychologie und Bewegungswissenschaften an die Liverpool Hope University. Seit Dezember 2009 bin ich Lehrstuhlinhaber für Sport und Gesundheit an der Universität Stuttgart mit dem Schwerpunkt Kognition und Motorik.
Meine Forschungsschwerpunkte lassen sich durch folgende Aspekte kennzeichnen:
•    Schwerpunkte in der Motorikforschung, speziell im Bereich der motorischen und kognitiven Leistungsfähigkeit über die Lebensspanne (motorische Entwicklung / motorische Repräsentation bei Kindern und Jugendlichen, Kognitionen und Bewegung bei jungen und älteren Menschen)
•    Angewandte Forschung im Bereich der Sturzprävention am Arbeitsplatz sowie bei älteren Menschen sowie zu kognitiv-motorischen Therapieformen in der orthopädischen und neurologischen Rehabilitation
•    Theoretische Orientierung an der Psychologie der Lebensspanne (u.a. Baltes, Lindenberger, Spirduso, Birren, Latash, Park, Kramer, Woollacott)
•    Breite methodische Orientierung (Feldstudien, Laborexperimente, qualitative Verfahren, fMRI)
•    Entwicklung von Ausbildungs- und Gesundheitskonzepten für Kinder, Jugendliche und Erwachsenen sowie Schulung von Lehrern für Länder der Dritten Welt (Indien, Papua-Neuguinea, Oman, Thailand)


CV Dr. Harald Seelig
Studium
2000 Promotion (Sportwissenschaften und Kognitionswissenschaft; Uni Freiburg)
1997 Magister Artium (Sportwissenschaften, Psychologie, Kognitionswissenschaft, Uni Freiburg)

Berufliche Stationen
Seit April 2013 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit (DSBG) der Uni Basel (Sportwissenschaften, Methodenausbildung und Methodenberatung)

2008 – April 2013 Leiter des Methodenzentrums des Rehabilitationswissenschaftlichen Forschungsverbundes Freiburg/Bad Säckingen
2000 – 2013 Akademischer Mitarbeiter/ Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Sport und Sportwissenschaft der Uni Freiburg (Sportpsychologie, Methodenausbildung und Methodenberatung)
1998 – 2000 Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Informatik und Gesellschaft der Uni Freiburg, Abt. Kognitionswissenschaft (Experimentelle Psychologie, Computersimulationen)

Gremienarbeit
seit 2013 Präsidium der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp); Ressort Nachwuchs
seit 2014 Mitglied der Special Interest Group „e-Learning“ der Universität Basel
2006 -2010 Senatskommission für Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement der Uni Freiburg
2001 – 2002 Personalrat der Uni Freiburg

Leitung und Durchführung von asp-Fortbildungen
asp-Methodenfortbildung 2016: Fragebogen erstellen und evaluieren
19. Forschungswerkstatt der asp, Freiburg: Fehlende Werte. Was nun?
asp-Methodenfortbildung 2015: Mehrebenenanalyse mit SPSS
asp-Methodenfortbildung 2015: Lineare Modelle
asp-Curriculums „Sportpsychologie in Prävention und Rehabilitation“ 2007

Leitung und Durchführung von weiteren Fortbildungen
Psychology & Perception, Herzogenaurach 2016
Perception Toolbox, Herzogenaurach 2015
Wet cling testing follow up, Herzogenaurach 2015
„Freiburger Methodenwoche“ (2009 bis 2013; halbjährlich); Durchführung verschiedener Methodenkurse


CV Dr. Babett Lobinger

Studium der Psychologie an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (1986 – 1992), Magisterstudium der Sportwissenschaften mit Schwerpunkt Alterssport (1994 – 1999), Promotion zur Drìn der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln (2003); Berufliche Stationen und Tätigkeiten: Intelligenz System Transfer GmbH 1992 – 1994; Universität Gesamthochschule Siegen 1994 – 1998, seit 1998 Wiss. MA und LfbA am Psychologischen Institut der DSHS, Forschungsschwerpunkte: Leistungspsychologie, Yips im Golf (DFG), Bewegungssicherheit im Alter, Anforderungsprofil von Trainern (DFB); 2004 – 2006 Mitglied im Vorstand der asp,  Dozentin für das Curriculum asp/ bdp im Bereich Leistungspsychologie und Gesundheitspsychologie; seit 2012 Sprecherin der Fachgruppe Sportpsychologie in der Sektion Wirtschaftspsychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (bdp), seit 1998 Trainerausbildungen in unterschiedlichen Sportfachverbänden und an der Trainerakademie in Köln, seit 2006 Stammdozentin (Sportpsychologie) im Fußball-Lehrer-Lehrgang an der Hennes-Weisweiler-Akademie (HWA) des Deutschen Fußball Bundes (DFB); seit 1998 sportpsychologische Beratung/ Mental Coaching von Athlet/innen und Trainer(inne)n im Spitzensport


CV Prof. Dr. Oliver Stoll
Oliver Stoll studierte an der Universität Gießen Sportwissenschaft, Psychologie und Pädagogik sowie am College of Charleston (S.C., USA). Er wurde 1993 zum Dr. phil. im Fach Sportwissenschaft an der Universität Gießen promoviert und ging 1995 als wissenschaftlicher Assistent an die Universität Leipzig. Hier wurde er auch im Jahr 2002 habilitiert. 2002 wurde er Professor für Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt Sportpsychologie und Sportpädagogik an der Universität Halle. Hauptsächlich beschäftigt er sich mit „Perfektionismus“ sowie mit Flow-Erfahrungen im Sport und mit der Entwicklung und Bewertung sportpsychologischer Interventionen im Leistungssport. Er entwickelte den ersten universitären Master-Studiengang in Sportpsychologie in Deutschland. Neben seiner Lehr- und Forschungsarbeit ist Oliver Stoll in der psychologischen Betreuung und Beratung von Leistungssportlern tätig. Er gehörte in dieser Funktion auch zu den Betreuern der deutschen Mannschaft für die Olympischen Sommerspiele 2008. Stoll war 1997 bis 1999, 2009 bis 2011 und 2013 bis 2015 im Vorstand/Präsidium der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie e.V. Für den Deutschen Schwimm-Verband leitet und koordiniert er die sportpsychologische Betreuung der Kader-Athleten. Zwischen Februar 2009 und September 2014 war er Präsident des Floorball Verbandes Deutschland (FVD). Zwischen dem 8. Dezember 2010 und dem 1. Januar 2015 war er Mitglied im Central Board der International Floorball Federation (IFF).



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