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29.04.2019

Kandidaturen für das asp-Präsidium 2019-2021

von: Sebastian Brueckner, in Kategorie: asp Nachrichten

Bernd Strauss würde sich freuen, wenn die asp-Mitglieder ihm und dem Team, das sich in der Mitgliederversammlung am 31. Mai 2019 in Halle (Saale) zur Wahl für das neue asp-Präsidium stellt, das Vertrauen für eine zweijährige Amtszeit geben.

Der Bereich Leistungssport ist in den letzten Jahren erheblichst gewachsen, so dass der Vorschlag ist, wie in der jetzigen Amtsperiode, diese Position doppelt zu besetzen.

Die Ausrichtung aller Ressorts selbst sind nicht in der Satzung fixiert, sondern werden im gewählten Präsidium bestimmt.
Aus dem Präsidium 2017-2019 kandidieren nicht mehr Harald Seelig, Nadja Schott und Gorden Sudeck. Es handelt sich um folgende sieben Kandidaturen für die lt. Satzung (§8(1)) möglichen sieben Positionen:

Präsident
Prof. Dr. Bernd Strauß
Universität Münster
Institut für Sportwissenschaft, Arbeitsbereich Sportpsychologie
Horstmarer Landweg 62b
48149 Münster
Tel.: + 49 251 83 32316

Vizepräsidentin für Finanzen (Geschäftsführerin)
Prof. Dr. Claudia Voelcker-Rehage
Technische Universität Chemnitz
Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften
Institut für Angewandte Bewegungswissenschaften
Professur Sportpsychologie
Thüringer Weg 11
09107 Chemnitz
Tel.: +49 371 531 31196

Vizepräsident Gesundheitssport
Prof. Dr. Mirko Wegner
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Sportwissenschaft
Philippstr. 13
10115 Berlin
Tel.: +49 30 2093-46043

Vizepräsident Forschung & Internationales
Prof. Dr. Matthias Weigelt
Universität Paderborn
Department Sport und Gesundheit
Warburger Str. 100
33098 Paderborn
Tel.: +49 5251 60-5300

Vizepräsidentin Nachwuchsförderung
Dr. Franziska Lauterbach
Uni Leipzig
Abteilung Sport- und Bewegungspsychologie
Jahnallee 59
04109 Leipzig
Tel.: +49 341 97-31785

VizepräsidentInnen Leistungssport
Dr. Babett Lobinger
Deutsche Sporthochschule Köln
Psychologisches Institut
Am Sportpark Müngersdorf 6
50933 Köln
Tel.: +49 221 4982 5700

Prof. Dr. Oliver Stoll
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Sportwissenschaft
Sportpsychologie & Sportpädagogik & Sportsoziologie
von-Seckendorff-Platz 2
06120 Halle (Saale)
Tel.: +49 345 5524440

 

Weitere Informationen zu den Kandidaturen

CV Prof. Dr. Bernd Strauss
Prof. Dr. Bernd Strauss, geb. 1959, 1980-1987 Studium der Psychologie in Kiel, 1992 Promotion zum Dr. phil. an der CAU Kiel mit einer Arbeit zum komplexen Problemlösen in dynamischen Systemen (Betreuer Prof. Dr. Dieter Frey und Prof. Dr. Jürgen Rost). 1998 venia legendi für Psychologie an der CAU Kiel für eine Arbeit über den Einfluss von Sportzuschauern auf sportliche Leistungen. 1987-1998 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent (C1) in der Abteilung Sportpädagogik (Prof. Dr. Herbert Haag) im Institut für Sport und Sportwissenschaft der CAU Kiel, seit 1998 Professor für Sportpsychologie an der Universität Münster. Verantwortliche Erstbetreuung von bislang von vier abgeschlossenen Habilitationen und 17 abgeschlossenen Promotionen.
Zahlreiche Publikationen (u.a. mehr als 20 Bücher (u.a. 2019 das Dictionary of Sport Psychology, Academic Press; Herausgeber zusammen mit Dieter Hackfort und Rob Schinke) und über 90 nationale und internationale peer-reviewed Zeitschriftenbeiträge) zu den Themenschwerpunkten soziale Prozesse im Sport, Expertise, Forschungsmethoden. Förderung der Forschung durch zahlreiche Drittmittelgeber, u.a. DFG und BISp. Seit 2012 (bis 2021) Mitantragsteller des DFG-Graduiertenkollegs „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ (zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus der Kommunikationswissenschaft, Wirtschaftsinformatik, BWL, Psychologie).
Zahlreiche Funktionen und Ämter innerhalb und außerhalb der Universität Münster, u.a. 2001-2006 und 2008-2010 Dekan des Fachbereichs Psychologie und Sportwissenschaft, von 2010-2016 Prodekan, von 2012-2017 Vorsitzender der Rektoratskommission für strategische Planung und Qualitätsentwicklung an der WWU Münster, 2003-2009 Präsident der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs), 2014-2017 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp), seit 2016 Vizepräsident des Volleyballbundesligisten USC Münster sowie seit 2017 stellvertretender Präsident des Willibald Gebhardt Instituts (WGI). 2001-2004 Geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift für Sportpsychologie (Hogrefe), seit 2011 Geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift „Psychology of Sport and Exercise“ (Elsevier, zusammen mit Nikos Ntoumanis, Curtin University, Perth, AUS). 1999-2003 2. Vorsitzender der asp, seit 2013 Präsident der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp).

CV Prof. Dr. Claudia Voelcker-Rehage
Prof. Dr. Claudia Voelcker-Rehage ist Professorin für Sportpsychologie (mit Schwerpunkt Prävention und Rehabilitation) an der Technischen Universität Chemnitz. Sie studierte Sportwissenschaft, Biologie und Physik an der Universität Bielefeld, war von 1998 bis 2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Bewegung und Motorik der Abteilung Sportwissenschaft der Universität Bielefeld und promovierte 2002 an der Universität Bielefeld zum motorischen Lernen über die Lebensspanne. 2003/2004 war sie Postdoctoral Fellow an der School of Applied Physiology, Georgia Institute of Technology (Atlanta, GA, USA) und 2004 bis 2010 war sie Postdoctoral Fellow und Dozentin am Jacobs Center on Lifelong Learning der Jacobs University. Von 2010 bis 2015 war Prof. Dr. Claudia Voelcker–Rehage Professorin für Human Performance am Jacobs Center on Lifelong Learning and Institutional Development an der Jacobs Universität in Bremen.
Claudia Voelcker-Rehage ist Vizepräsidentin Finanzen und Geschäftsführerin der asp und geschäftsführende Herausgeberin (Deputy) des German Journal of Exercise and Sport Research (GJESR). Außerdem ist sie Review Editor bei Frontiers in Movement Science und im Editorial Board vom European Review of Aging and Physical Activity, Journal of Aging and Physical Activity und OBM Geriatrics.
Ihre Hauptforschungsinteressen sind die motorische Entwicklung, das motorische Lernen und die Bewegungskontrolle über die Lebensspanne, die Verbindung zwischen motorischer und kognitiver Leistung und die Bedeutung der Motorik für die lebenslange Entwicklung. Insbesondere gilt ihr Interesse der Rolle körperlicher Aktivität für die kognitive Entwicklung.

CV Prof. Dr. Mirko Wegner
Prof. Dr. Mirko Wegner ist 41 Jahre alt und hat an der University of Nebraska und der Humboldt-Universität zu Berlin Sport und Pädagogik studiert und zum Thema unbewusste motivationale Prozesse im Sport promoviert. An der Universität Bern hat er 2015 seine Habilitation im Fach Sportwissenschaft abgeschlossen und vertritt seit 2017 die Professur für Sportpsychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Motivation, Selbststeuerung und unbewusste Prozesse im Sport sowie in der Wirkung körperlicher Aktivität für die Gesundheit und kognitive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Seit 2017 untersucht er unter anderem in Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts (SNF, DFG) soziale und motivationale Einflüsse auf die Gesundheit von Lehrpersonen. In Berlin betreut er derzeit Projekte zum Umgang von Nachwuchsleistungssportlerinnen und -sportlern mit Stress im Rahmen der Doppelbelastung Leistungssport und Schule.
Seit 2014 engagiert er sich im Bereich Nachwuchsförderung bei der Society for the Study of Motivation (SSM) und seit 2016 ist er als Gutachter für den Karl-Feige-Preis der Arbeitsgemeinschaft Sportpsychologie (asp) tätig. An der Universität Bern und der Humboldt-Universität zu Berlin ist er in Kommissionen zur Förderung der Lehrqualität an der Hochschule tätig gewesen und seit 2017 Dozent des schweizerischen Weiterbildungsstudiengangs Sportpsychologie.
Er ist Mitglied des Herausgebendenteam der Zeitschrift für Sportpsychologie und Review Editor der Zeitschrift Frontiers in Psychology (Section Movement Science and Sport Psychology).

CV Prof. Dr. Matthias Weigelt
Prof. Dr. Matthias Weigelt absolvierte ein Lehramtsstudium (Sport und Sozialkunde) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und an der University of Virginia in Charlottesville/USA. Danach war er als Forschungsassistent an der University of Reading/England tätig. Das Promotionsstudium schloss er in den Fächern Psychologie, Neuropsychologie und Sportwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München ab und verfasste seine Dissertation als Doktorand am MPI für Kognitions- und Neurowissenschaften unter der Betreuung von Wolfgang Prinz im Jahr 2004. Es folgten mehrere Stationen als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, u.a. am Städtischen Klinikum München-Bogenhausen und an der Universität Bielefeld. Für seine Forschungen als Nachwuchswissenschaftler erhielt er den Graduate Student Research Award der NASPSPA (2004) und den Karl-Feige-Preis der asp (2005) sowie den Reinhard-Daugs-Förderpreis der dvs-Sektion Sportmotorik (2007). Im Januar 2010 wurde er zunächst an die Universität des Saarlandes und im Oktober 2011 an die Universität Paderborn berufen, wo er heute den Arbeitsbereich Psychologie und Bewegung leitet. Zwischen 2009-2013 war Professor Weigelt bereits Mitglied im asp-Vorstand.

 

CV Dr. Franziska Lautenbach
Dr. Franzi(ska) Lautenbach (geboren 1986) studierte Diplomsportwissenschaften an der DSHS Köln und Englisch auf Lehramt an der Universität zu Köln. Im Anschluss promovierte sie 2016 in der Abteilung Leistungspsychologie der DSHS Köln. Im gleichen Jahr wechselte sie an die TU Dortmund, um in einem BMBF-geförderten Forschungsprojekt zur inklusiven Lehrer/innenbildung zu forschen. Seit 2018 ist sie zurück in der Sportpsychologie an der Universität Leipzig. Ihre bisherigen Forschungsschwerpunkte lassen sich zusammenfassen unter Stress als biopsychosoziales Geschehen und dessen Einfluss auf (sportliche & kognitive) Leistung. Zukünftig wird sie sich vermehrt mit dem Bereich der positiven Emotionen und dem Wohlbefinden von Athleten/innen auseinandersetzen.

 

 

 

CV Dr. Babett Lobinger
Studium der Psychologie an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (1986 – 1992; Dipl.-Psych.), Magisterstudium der Sportwissenschaften mit Schwerpunkt Alterssport (1994 – 1999; MA Sportwiss.), Promotion zur Drìn der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln (2003); Berufliche Stationen und Tätigkeiten: Intelligenz System Transfer GmbH 1992 – 1994; Universität Gesamthochschule Siegen 1994 – 1998, seit 1998 Psychologisches Institut der DSHS, Abteilung Leistungspsychologie; Forschungsschwerpunkte: Leistungspsychologie, Yips im Golf (DFG), Bewegungssicherheit im Alter, Anforderungsprofil von Trainern (DFB); 2004 – 2006 Mitglied im Vorstand der asp, seit Mai 2015 Vizepräsidentin Leistungssport in der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp); seit 2012 Sprecherin der Fachgruppe Sportpsychologie in der Sektion Wirtschaftspsychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (bdp), seit 1998 Trainerausbildungen in unterschiedlichen Sportfachverbänden und an der Trainerakademie in Köln, seit 2006 Stammdozentin (Sportpsychologie) im Fußball-Lehrer-Lehrgang an der Hennes-Weisweiler-Akademie (HWA) des Deutschen Fußball Bundes (DFB); seit 1998 sportpsychologische Beratung/ Mental Coaching von Athlet/innen und Trainer(inne)n im Spitzensport.

 

CV Prof. Dr. Oliver Stoll
Oliver Stoll, Universitäts-Professor Dr. phil. habil. Professor für Sportpsychologie und Sportpädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, studierte an der Universität Gießen sowie am College of Charleston, SC, USA, Abschluss: Magister Artium in den Fächern Sportwissenschaft, Psychologie und Pädagogik. Promotion an der Universität Gießen (1994), Habilitation an der Universität Leipzig (2000), seit 2002 Universitätsprofessor für Sportwissenschaft mit den Schwerpunkten Sportpsychologie und Sportpädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Flow-Erfahrungen, Perfektionismus und Leistung im Sport sowie psychologische Aspekte des Langstrecken- und Ultralangstreckenlaufes (Persönlichkeit, Selbststeuerung, Sportsucht). Als angewandt arbeitender Sportpsychologe tätig seit 2000. Mitglied (als Sportpsychologe) der Olympiamannschaft zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking. Publizierte insgesamt 86 Artikel in wissenschaftlichen Fachzeitschriften, 57 Konferenzbeiträge und 32 weitere Publikationen, darunter diverse Kapitel in Herausgeberbänden, zwei Lehrbücher und drei Bücher zum Mentalen Training in verschiedenen Sportarten. Oliver Stoll ist insgesamt seit 12 Jahren in verschiedenen asp-Vorständen aktiv gewesen, u.a. im Zeitraum 2017-2019 als Vizepräsident Leistungssport. Insgesamt drei Mal organisierte er eine asp-Jahrestagung (2003, 2007 und 2019).



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51. Jahrestagung der asp

„Angewandte Sportpsychologie“

Halle/Saale,
30. Mai - 01. Juni 2019




15th European Congress of Sport and Exercise Psychology

Münster, 15.-20. Juli 2019