Erwin-Hahn-Studienpreis der asp
Über den Preis
Die Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie vergibt seit dem Jahr 2001 jedes Jahr anlässlich ihrer Jahrestagung einen Förderpreis für die besten Abschlussarbeiten von Studierenden. Dieser Preis wurde 2019 anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der asp mit Zustimmung der Familie Hahn von "asp-Studienpreis" in "Erwin-Hahn-Studienpreis der asp" umbenannt. Hiermit werden die Verdienste Erwin Hahns insbesondere in der Gründungsphase der asp in besonderer Weise gewürdigt.
Ausgezeichnet werden sehr gute Examens-, Master- oder Diplomarbeiten (nicht BA-Arbeiten!), die sich mit einem Thema an der Schnittstelle von Sportpsychologie, Sport und Sportwissenschaft auseinandergesetzt hat. Die asp möchte hiermit ein Zeichen für eine frühe Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses setzen. Die Auszeichnung ist verbunden mit der Einladung, die Arbeit als Poster auf der Jahrestagung vorzustellen.
Hier finden Sie bald die Ausschreibung für den EHP 2027.
Bisherige Preisträger*innen
Preisträgerin 2026:
- Simona Rindelhardt (Universität Konstanz)
Impact of Autonomy Support on Performance and Perceived Exertion: The Role of Dispositional Autonomy in a Virtual Cycling Task
Preisträgerin 2025:
- Paulina Trapp (Medicalschool Hamburg)
Körperliche Aktivität und Einsamkeit: die Rolle sozialer Faktoren
Preisträgerin 2024:
- Carolin Krupop (Universität Heidelberg)
Ein achtsamkeitsbasiertes Interventionsprogramm für Nachwuchs Leichtathlet:innen zur Förderung Mentaler Gesundheit
Preisträgerin 2023
- Cäcillia Zehnder (Universität Bern) Bewegungsbarrieren von Jugendlichen
Preisträgerin 2022
- Violetta Oblinger-Peters (Martin-Luther Universität Halle/Saale)
Sport psychology practitioners‘ perceptions of the challenges and opportunities in working with athletes and coaches in times of the COVID-19 pandemic. A qualitative study
Herausforderungen und Chancen in der Arbeit mit AthletInnen und TrainerInnen in Zeiten der Coronavirus-Pandemie aus Sicht sportpsychologischer ExpertInnen. Eine qualitative Studie
Skilled Professional And Human Being: Sport Psychology Practitioners’ Perceptions of Their Consulting Work in Times of COVID-19
Preisträgerin 2021
- Asja Kiel (Ruhr-Universität Bochum)
Questionnaire-measured sleep patterns and sleeping behaviour as an indicator for post-game recovery in ice hockey
Preisträgerin 2020
- Katja Dierkes (Universität Tübingen)
Psychobiologische Einflussfaktoren der affektiven Reaktion auf sportliche Aktivität
Preisträgerin 2019
- Julia Schneider (Universität Bern)
Physical activity, physical self-concept, self-esteem, and health-related quality of life in pediatric cancer survivors and healthy controls
Preisträger 2018
- Lukas Mundelsee (Universität Münster)
Perfectionists under pressure
Weitere Preisträger*innen der vergangenen Jahre:
Preisträgerin 2017: Lena Busch (Münster)
Preisträger 2016: Robert Stojan (Bielefeld)
Preisträgerin 2015: Fabienne Egger (Bern)
Preisträgerin 2014: Lisa Musculus (Konstanz)
Preisträgerin 2013: Fabienne Ennigkeit (Frankfurt/M.)
Preisträger/innen 2012: Insa Nixdorf und Raphael Frank (München)
Preisträger 2011: Johannes Ecke (Köln)
Preisträgerin 2010: Nicole Grützmacher (Leipzig)
Preisträgerin 2009: Kristin Zimmermann (Gießen)
Preisträgerin 2008: Linda Schücker (Münster)
Preisträger 2007: Florian Loffing (Münster)
Preisträgerin 2006: Karina Kunz (Gießen)
Preisträger 2005: Franziska Wenhold (Potsdam) und Rouwen Cañal Bruland (Münster)
Preisträgerin 2004: Kathrin Adler (Chemnitz)
Preisträgerin 2003: Jutta Ahnert (Würzburg), Lobende Anerkennung für Tanja Buttkus (Bayreuth)
Preisträger 2002: Felix Ehrlenspiel (Potsdam) und Gorden Sudeck (Bielefeld)
Preisträger 2001: Monika Liesenfeld (Köln) und Rüdiger Pretzlaff (Giessen) und Norbert Rohloff (Kiel)
Ausschreibung
Der Studienpreis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 150 € verbunden. Die Preisträgerin/ der Preisträger wird außerdem eingeladen, ihre/ seine Arbeit auf der dann folgenden Jahrestagung der asp als Poster zu präsentieren.
Die eingereichten Arbeiten werden von zwei Gutachter/innen beurteilt. Auf Basis dieser Beurteilung entscheidet das Präsidium der asp über die Vergabe des Erwin-Hahn-Studienpreises der asp.
Hier folgt bald die Ausschreibung für den EHP 2027.
Goldene Hand der asp
Über den Preis
Die Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp) möchte ihre Wertschätzung für die Betreuungsleistung während der Promotion zum Ausdruck bringen und sie sichtbar machen.
Dazu ruft die asp den Betreuungspreis in der Sportpsychologie aus: „Die goldene Hand der asp“.
Die Betreuung von Promotionen kann unter Umständen sehr zeitintensiv und kräfteraubend sein, was aber durch viele positive Effekte wie z.B. mögliche gemeinsame Publikationen oder das gute Gefühl, für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (in der Sportpsychologie) von hoher Relevanz gewesen zu sein, ausgeglichen wird.
Eine sehr gute Betreuung sollte neben der methodischen und inhaltlichen Unterstützung auch die individuelle Wahrnehmung und die Wertschätzung des Promovierenden beinhalten. Wünschenswert sind dabei konstruktives Feedback und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die z.B. durch eine gute Erreichbarkeit und regelmäßige Gespräche manifestiert wird. Im Mittelpunkt des Betreuungspreises stehen also Sichtbarkeit und Wertschätzung für exzellente Unterstützung während der Promotion und gleichzeitig die Sensibilisierung für die Standards guter Betreuung.
Nominiert werden dürfen Betreuer*innen oder Betreuungstandems, von denen mindestens eine Person das offizielle Promotionsrecht an ihrer jeweiligen Hochschule inne hat. In der Regel sind dies Professor*innen (inklusive Jun.-Prof., Apl.-Prof., Gastprof., Honorarprof.), Personen mit Habilitation und eigenständige Nachwuchsgruppenleiter*innen. Die Nominierung erfolgt durch Promovierende, die mind. 1,5 Jahre im Betreuungsverhältnis stehen, d.h. zum Promotionsstudium angemeldet sind oder eine Betreuungsvereinbarunggetroffen haben, sowie durch Postdocs bis zu 2 Jahren nach der Promotion (es gilt der Termin auf der Urkunde). Es müssen mind. 2 Nominierungen für eine*n Betreuer*in bzw. Betreuungstandems vorliegen.
Der Betreuungspreis ist ein ideeller Preis, der dementsprechend nicht mit Preisgeld verbunden ist. Die eingereichten Vorschläge werden von drei externen Gutachtern*innen aus der dvs Kommission wissenschaftlicher Nachwuchs und dem Verein zur Förderung des sportwissenschaftlichen Nachwuchses in anonymisierter Form, unterstützt durch die Ressortleitung für Nachwuchs der asp, beurteilt. Es erfolgt eine finale Empfehlung an das asp-Präsidium.
Die Ausschreibung für die goldene Hand 2028 finden Sie zukünftig hier.
Bisherige Preisträger*innen
Preisträgerin 2026
- Prof.in Dr.in Anne-Marie Elbe, Universität Leipzig
Preisträger 2024
- Prof. Dr. Reinhold Kliegl, Universität Potsdam
Preisträger 2022
- Prof. Dr. Achim Conzelmann, Universität Bern
Gemeinsamer Präsentationspreis von asp u. DGPS FG Sportpsychologie
Über den Preis
2027 wird zum vierten Mal der von der asp und der DGPs Fachgruppe Sportpsychologie initiierte Präsentationspreis für den wissenschaftlichen Nachwuchs vergeben. Sie können sich dafür im Rahmen der Beitragseinreichung bewerben. Die Bewerbungsunterlagen umfassen das Abstract (siehe aktuelle Tagungsrichtlinien) zum geplanten Vortrag und ein Statement (max. 2.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) zur wissenschaftlichen Relevanz der eingereichten Forschungsarbeit für die Sportpsychologie. Die Bewerbungsfrist endet mit der Abstract-Deadline.
Es werden vier Einreichungen ausgewählt, die in einem eigenen Präsentationspreis-Symposium von einer Jury bewertet werden. Bitte beachten Sie, dass eine asp-Mitgliedschaft Voraussetzung für eine Bewerbung ist.
Hier geht es bald zur Ausschreibung des Präsentationspreises.
Bisherige Preisträger*innen
Preisträgerin 2026
Laura Dapp Universität Konstanz
Building the Self Through Sport: A Meta-Analysis of Longitudinal and Reciprocal Effects
Preisträgerin 2025
Vanessa Gut Universität Luzern
Individuelle Sportverläufe und deren Zusammenhang mit der subjektiven Bewertung des Bildungsübergangs bei Jugendlichen: Der Übergang als Wendepunkt
Preisträger 2024
Stephan Zahno Universität Bern
Risk Optimisation in Action: Differences Between Fixated Aim Points and Movement Outcomes in VR Throwing

